Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist. Wir sehen die Welt so, wie wir sind.

„Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist. Wir sehen die Welt so, wie wir sind.“

Das ist, wie ich finde, einen Satz, über den man sehr lange nachdenken kann. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich davon überzeugt bin, das unsere Gedanken der Dreh- und Angelpunkt für Glückseligkeit oder Negativität, für ein erfülltes Ich oder ein unzufriedenes Ich, für ein erfolgreiches oder für ein in Gitterstäben gefangenes Leben, sind.

Lange Zeit hatte ich eine Phase, in der ich sehr schlecht  und negativ über mich gedacht habe. Ich war der festen Überzeugung, das ich in meinem Leben nichts großes erreichen würde und es nicht sein könne, das mich Menschen für den Menschen, der ich bin, lieben und respektieren. Das Leben und die Welt waren gegen mich.
Das hatte zur Folge, das ich mich in jeder Umgebung ungewollt und unwohl fühlte. Ich hatte das starke Gefühl, nicht „richtig“ zu sein. Ich habe stetig nach Fehlern in und an mir gesucht. Mein eigenes Mindset war so stark von Negativität und Misstrauen geprägt. Es war mir nicht möglich, ohne Selbstkritik durch den Tag zu gehen.

Als ich im vergangenem Jahr auf Laura Malina Seiler gestoßen war und einen tollen Mann kennen gelernt habe, der seit anfang des Jahres mein Coach ist, begann sich das negative Mindsett zu wandeln:
ich habe anfangs, wohl sehr widerwillig, begonnen, jeden Morgen für 10 Minuten zu meditieren. Ich habe mir ein Notizbuch gekauft, in dem ich alle meine Gedanken niederschreibe. Ich habe mich vor kurzem dazu entschlossen, meinen Lebensstil von „Ich muss“ zu „Ich mache, was Körper und Seele gut tut“ zu ändern. Ich habe mir meine manifestierten Glaubenssätze aufgeschrieben und dadurch visualisiert. Ich habe begonnen, mich mit meinem Mindsetting auseinanderzusetzen, meine Gefühle zu fühlen und alles bewusst auf seine Stimmigkeit/Richtigkeit zu hinterfragen. Mit und mit kamen zunehmend mehr „Aha-Momente“ in denen ich endlich begreifen durfte, das meine Gedanken mich in einer negativ behafteten Welt gefangen hielten. Und mir so die Möglichkeit nahmen, groß zu Träumen, Visionen zu haben und die Welt als einen wunderschönen und stimmigen Ort zu wahrzunehmen.
Durch die, mit der Meditation kommende, innere Ruhe, das Lesen von Büchern, das führen von Gesprächen und das Hinterfragen meiner Gedankenwelt, die mich so lange manipuliert hatte, wandelte sich meine Sichtweise auf mich: meine lieb- und respektlose Art mir selber gegenüber wandelte sich in ein liebevolles und achtsames Annehmen meiner Selbst.

„Wir sehen die Welt nicht so wie sie ist. Wir sehen die Welt so, wie wir sind.“

Letzlich bedeutet dieser Satz, dass die Welt, wie wir sie wahrnehmen, der Spiegel für unseren inneren Seins- Zustand ist. Und gleichzeitig ergibt sich uns durch dieses Spiegelbild das Geschenk, unser Selbstbild und damit die Sichtweise auf die Welt zu ändern, wenn wir den Mut und das Vertrauen aufbringen, hinzuschauen.
Wir haben die Macht, in jedem Moment unseres Lebens frei zu entscheiden, wie wir uns sehen, wer wir sind und wer wir sein wollen und wie wir dadurch unsere Welt wahrnehmen (wollen).
Ich frage mich immer und immer wieder: warum entscheiden wir uns für Negativität, warum entscheiden wir uns dafür, das Dinge/Situationen „schlecht“ sind ? Das erste Wort was ich mit dieser Tatsache verbinde ist „masuchistisch“:
wenn ich daran denke, wie ich mit mir Selber (!) umgegangen bin, kann ich es nur masuchistisch nennen. Warum also entscheiden wir uns instinktiv dafür ? Ich glaube, das ein entscheidener Grund die „Komfortzone“ ist:

in frühen Jahren des Kind seins haben wir nach und nach Erfahrungen durchleben „müssen“ die wir als „die Wahrheit“ annehmen mussten. Wir hatten nicht die Fähigkeit zu hinterfragen und mussten darauf vertrauen, das alles, so wie wir es wahrnehmen, die Welt ist. Dadurch entwickelten wir gedankliche Schutzmechanismen, sogenannte „Glaubenssätze“, die uns davor schützen sollten, unschöne Gefühle nochmals durchleben zu müssen.

Mein Glaubenssatz war ein Leben lang „Ich bin nicht gut genug“, weil ich es in frühen Kindheitsjahren glauben musste –  wohl bemerkt ohne das Jemand absichtlich bewirken wollte, das ich es glaube. Wenn ein Kind allerdings, aus welchen Gründen auch immer!, das Gefühl vermittelt bekommt, es sei nicht so wichtig wie irgendetwas oder irgendwer anders, dann hat es Angst und glaubt daran, nicht auszureichen. Ich glaubte nicht auszureichen und deshalb hatte ich Angst. Diese Angst, dieser Satz, manifestierte sich so stark in mein Unterbewusstsein, das es sich Jahrzehnte lang durchzog:
ich fühlte mich „fehlerhaft“, ich konnte machen was ich wollte, aber ich war niemals gut genug. Heute bin ich sprachlos, was ein einziger Satz bewirken konnte.

Jetzt weiß ich um diesen Glaubenssatz. Jetzt weiß ich um den machtvollen Einfluss, den er auf mich hatte. Jetzt weiß ich, das er schon lange nicht mehr gerechtfertig ist und niemals richtig war. Jetzt kann ich durch dieses Wissen in einen liebevollen und achtsamen Umgang mit mir gehen. Jetzt kann ich die Welt aus ganz anderen Augen sehen.

Wenn ein Mensch bisher die Augen davor verschlossen hat, dann bin ich davon überzeugt, das er es stark ablehnen wird, wenn ich sage:
jeder Einzelne entscheidet sich (unterbwusst) bewusst für das selbstzerstörerische und negativ behaftete Denken. Denn er kennt es nicht anders. Und er kann es nicht anders ! Denn irgendwann gab es in der Kindheit eine Situationen, in der er sich diese Eigenschaft aneignen m u s s t e. Was wir aber vergessen ist:

die Situation war. Sie ist schon lange nicht mehr. Und unsere daraus entnommenen Glaubenssätze, die Sicht auf uns und damit die Sicht auf die Welt wie wir sie sehen sind nicht länger aktuell.

Aber wir haben Angst. Wir haben Angst hinter die Kulissen zu schauen – es könnten Gefühle und Wahrheiten ans Licht kommen, die unser „Ego“ klein fühlen lassen. Diese Gefühle könnten bewirken, das wir uns machtlos und ausgeliefert fühlen.
Genau D A fängt die Komfortzone an: aus Selbstschutz wollen wir nicht über den Tellerrand hinaus gucken. Wir wissen nicht, was uns erwartet, Wir verlieren in dem Moment, wo wir über den Tellerrand hinaus gucken, die Kontrolle, die unser Ego so sehr braucht.
Genau D A, in dem Moment wo wir über unseren eigenen Tellerrand hinaus gucken und uns auf das Ungewisse mit Vertrauen einlassen, beginnen wir über unsere gedanklich auferlegten Grenzen hinaus zu wachsen ! Ich bin mir sicher, das Jeder, der gerade diesen Text liest ein besonderes und einzigartiges Talent hat:

Einer ist vielleicht die geborene Modedesignerin, traut sich aber nicht, aus dem Käfig auszubrechen („Es gibt so viele“ , „Warum sollte es ausgrechnet bei mir funktionieren“, „Was ist, wenn es nicht funktioniert?“, „kann ich meinen Lebensstandard halten ?“ – kurz um: ist diese Person bereit, aus ihrer bequemen Komfortzone heraus zu kommen und der Welt zu zeigen wer sie ist ??)
Ein Anderer ist vielleicht der geborene Programmiere, gibt sich aber mit einem stupiden und sicherem Bürojob zufrieden. Eigentlich will er seine eigene Firma gründen, aber aus lauter Selbstzweifeln, die in seinem Kopf umher schwirren, bleibt er lieber bei seiner geglaubten sicheren Variante.

Ich sage Nein! Nein, nein, nein und nochmals nein.

Ich sage nein! Nein, nein, nein und nochmals nein. Wenn man mal ehrlich ist: wie glücklich und erfüllt kann das Leben eines Menschen sein, der die sichere und bequemere Seite des Lebens wählt ? Ich behaupte, das es im Verlauf der Jahre zu Unzufriedenheit, Krankheit und Unausgeglichenheit führt.

In Marokko gibt es ein Sprichwort:
„Ohne Bienenstiche keinen Honig“
Natürlich fällt der Erfolg nicht vom Himmel und natürlich ist der Weg des „Ich verwirkliche meinen Traum“ mit unendlich vielen Höhen und Tiefen verbunden. Aber steht man einmal auf der Spitze dieses majästetischen Berges, hat man es geschaft!

Nehmen wir eine Laura Malina Seiler, die sich in 10 Jahren etwas wahnsinnig großes aufgebaut hat und tausende von Menschen erreicht und inspiriert – und das erst mit anfang dreißig !
Nehmen wir einen Robert Betz, der mit mitte 40 eine imense Lebenskrise durchlaufen musste, bis er mittlerweile einer der bekanntesten Speaker und Transformations-Coaches in Deutschland ist.

Ich glaube, wenn ihr sie fragt, wie dieser Schritt für sie war, dann würden sie antworten das es ein schwieriger Weg war, auf dem viele Herausforderungen gewartet haben. Aber sie haben vertraut, sie haben gemacht, sie haben die Umstände angenommenund sie haben es geschafft.
Und so kann es jeder schaffen, der einen Traum hat, von dem er überzeugt ist.

Nun frage ich dich: willst du wirklich in dieser Welt gefangen bleiben ? Willst du die Welt so sehen, wie du sie zur Zeit siehst? Findest du die Welt, in der du lebst, wundervoll und schön ?

Wir haben die Wahl, wir haben die Macht uns unseres bisherigen Mindsets bewusst zu werden, es auf seinen Wahrheitsgehalt zu prüfen und es in ein von positiver Energie und in einem hell erleuchteten Licht aufleuchten zu lassen. Wir haben die Macht  frei zu entscheiden, was und wie wir Denken wollen ! Warum greifen wir nicht danach ? Warum machen wir nicht Gebrauch von dieser imensen Macht und gestalten uns ein sinnerfülltes, dankbares und schönes Leben?

Es liegt an uns. An jedem Einzelnen, diese Entscheidung zu treffen. Genau Jetzt. Gestalten wir ein Leben, in der die Welt schön, dankbar und von Sinn erfüllt ist. Beginnen wir, die Stimme in unserem inneren zu verändern, beginnen wir einen Wandel von unserem „Ich“. Und lasst uns damit das Leben Wandeln, lasst uns die Sicht auf die Welt, wie wir sie sehen, verändern und in einem Licht aufleuchten lassen, wie wir es vorher nicht kannten. Lasst uns  dem Leben mit einem von Freude erfülltem „Ja!“ begegnen.

Entscheide dich. Und beginne, Schöpfer deines Lebens zu werden.

 

Fühl Dich herzlichst gedrückt von mir !

Deine Laura