Scream

„Scream“ ~ an awesome one I think. An dem Tag, wo ich dieses Bild malte, ging es mir gar nicht gut.
Ich war traurig, wütend, fühlte mich ohnmächtig und verfluchte meinen Kopf, weil er mit dem denken nicht aufhören wollte, er wollte einfach nicht aufhören. Ich schnappte mir mein Handy und meine Kopfhörer und packte meinen Playlistmix (Skillet, Dead by April, Rise Against, Escape the fate,….) aus und begann zu malen.
Seit dem ich begonnen habe, mich von der „Sklaverei meiner Gedanken“ loszusagen, habe ich immer mal wieder das Gefühl, das mein Kopf, je mehr ich zu mir finde, streiche spielt und die Kontrolle über mich nicht abgeben möchte.
Ich denke jeder kennt das Gefühl der Ohnmächtigkeit:
man wird vom Gedankenstrudel dominiert und hinunter gezogen. An diesem Punkt gilt es, sich von den Gedanken loszusagen.
An diesem Tag war mir danach, alle Negativität aus mir heraus zu schreien, naja, deshalb entstand „Scream“ (Lach).

Mittlerweile bin ich einen Schritt weiter und sage mir, das ich mich mit bewusstem Atmen ins „Jetzt“ zurück hole und damit meine Gedanken stoppe ( das eigne ich mir zunehmend mehr durch meditieren an, aber das ist nochmal eine andere Geschichte ☺️). Es klappt mal mehr mal weniger, aber ich bin wahnsinnig stolz, das ich es mittlerweile schaffe, sie mehr und mehr zu „unterbinden“. Wir haben die Macht, in jeder Sekunde darüber zu entscheiden, wie wir Sachen sehen:
Sind wir überzeugt von dem Beruf, dem wir zur Zeit nachgehen ? Sind wir glücklich und im Einklang mit dem wie wir aussehen ? Sind wir dankbar dafür, das wir lernen/arbeiten/studieren dürfen ? Sind wir erfüllt und voller liebe in unserer Beziehung?

Die „Negativ – Gedanken – Spirale“ würde in allem das Negative sehen wollen.
Aber wir haben in jedem Moment die Macht der Entscheidung können wählen, wie wir Dinge sehen, wahrnehmen und fühlen wollen.
Und wenn es einen gewaltigen Schrei nach außen bedarf, damit wir uns wieder frei fühlen, dann eben so !

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