Die Macht der Träume und Ziele

Hallo ihr Lieben ! Ich hoffe Ihr könnt Euer Wochenende in vollen Zügen genießen . Hattet ihr in der vergangenen Woche eine besondere „Erkenntnis“?
Ich für meinen Teil bin ganz begeistert, das sich meine SIchtweise auf das Thema „Träume vsualisieren und Ziele setzen“ um 180 Grad gewendet hat.
Bis vor wenigen Tagen hatte ich das in Stein gemeisselte Prinzip, das sich Ziele für die Zukunft festzulegen, völiger Schwachsinn wäre. Wer mich kennt weiß, dass ich aus Prinzip an meinen Prinzipien festhalte und es sehr schwer für alle außen stehenden Personen wird, mich vom Gegenteil zu überzeugen (lach). Naja, in der vergangenen Woche hat es dann endlich Klick gemacht. Dazu werde ich weiter ausholen müssen:

Mein Plan war es, sobald ich mit der Ausbildung zur Krankenschwester fertig bin in einer Psychiatrie as Teilzeitkraft zu arbeiten. Nebenbei wollte ich mein Künstlerdasein vertiefen und mit meinem Blog, und den anderen zahllosen Social Media Dingen, die „Außenwelt“ erreichen. Wohin das führen sollte, hatte ich mir selber natürlich nicht überlegt – so viel zum Thema „Ziele setzen“ (Lach).
Es kam wie es kommen musste: am Mittwoch erhielt ich eine Absage. Ich war wirklich zerknirscht. Einen Plan B hatte ich mir ehrlich gesagt nicht überlegt. Und eine andere Einrichtung kam nicht in Frage.

Nachdem mein Freund versucht hatte, mir andere Alternativen zu entlocken, was ich gekonnt und trotzig blockierte, kam ihm eine geniale Idee: er holte Notizbuch und Stift und drehte mir eine Zigarette. Nachdem ich mein Zigarettchen geraucht und meinen kaffee getrunken hatte, sagte er, das wir jetzt  a l l e s  aufschreiben würden, was mir Spaß macht und eine potentielle Berufung für mich wäre. Außerdem sollte ich aufschreiben, wo ich mich in fünf Jahren sehe – einiges ist dabei herum gekommen, allerdings fehlte da diese kleine Aspekt  namens Berug(-ung) (lach).

Gesagt getan. Die MindMap war so vielseitig wie Chaos und Ideen in meinem Kopf herrschten: es ging von spiritueller Inneneinrichtung, über Coaching, Yoga und Pilates, bis hin zum Medizinstudium und zur Malerei. Meine Ungeduld nagte sehr an mir, denn ich wollte endlich wissen, in welchem Beruf ich mich in fünf Jahren sehen würde. Naja, Geduld ist eben eine Tugenden die ich noch erlerne (lach).

Es folgten Gespräche, Ideen und viele Fragen die ich von David gestellt bekam. Schließlich begann ich die Dinge aus der Mind Map zu streichen die sich für mich unstimmig anfühlten. Vielleicht ahnt ihr, was übrig blieb:
Malen und Coaching. Um mich für eins von beiden zu entscheiden, bekam jede/r Beruf/-ung ein eigenes weißes Blatt. An erster Stelle stand die Künstlerin:
Wir überlegten uns, was es an „To-Dos“ gäbe, wenn ich Künstlerin werden wolle. Es dauerte überraschend kurz, die Liste stand und ich hatte so ein gogantisches Glücksgefühl in mir, halleluja ! Ich hätte vor Glück weinen können (und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch vor Glück geweint).
„Willst du Künstlerin werden ?“, fragte mich David. Alles in mir schrie „JA!“. Ich fühlte mich wie von Glück, Zuversicht und Leichtigkeit überflutet.
Das, meine Lieben, war der Moment in dem ich mir zum aller ersten Mal ein bedeutungsvolles Ziel setzte. Diejenigen unter euch, die bereits ihren Traum verbalisiert und visualisiert haben und ihn verfolgen wissen, von welchem wahnsinns Gefühl ich gerade schreibe. Wisst ihr, im Kindergarten, in der Schule und im Studium/der Ausbildung haben wir verschiedenste Sachen gelernt. Aber hat uns jemals jemand beigebracht, entgegen jeder „Vernunft“ seine Träume zu verwirklichen ? Haben wir jemals lernen dürfen, wie wir unsere innersten Wünsche wahr werden lassen können ?

Das Schöne ist: es ist niemals zu spät, um seinen innersten Träumen Aufmerksamkeit zu schenken. Wir können in jeder Sekunde unseres Lebens die Richtung unseres Weges ändern. Das widerum bedarf sehr viel Mut, Disziplin und Selbstbewusstsein, dessen bin ich mir bewusst.
Ich weiß nicht wie es jedem einzelnen von euch geht, aber ich bin übersättigt von dem Gedanken, mich weiter einen Schema F zu fügen, denn es entspricht nicht dem, was mich im innersten antreibt. Seid mutig, fangt an zu träumen ! Nehmt die Verantwortung für euer Leben in die eigenne Hände. Wir haben nur dieses eine Leben !
Vielleicht setzt Du Dich heute Abend noch hin und schreibst Dir auf, was Dich begeistert. Was bewegt Dich ? Was bereitet Dir Freude ? Wo liegen Deine Stärken ? Wo siehst du Dich in fünf Jahren ?

Bitte hab keine Angst vor deinen Träumen, sie sind Dein ergebenster Wegbegleiter, seit immer. Und bitte, habe keine Angst davor, Ziele zu formulieren.
Ziele sind etwas fantastisches, denn sie schenken Dir eine Gestaltungsmacht Deines eigenen Lebens. Sie sind wie nicht sichtbarer Holzpfahl am Wegrand, die Halt schenken. Ich glaube, das große Ziele einem eine neue Art und Weise schenken, das Leben zu leben und zu lieben. Durch sie hat man einen Sinn im Leben, für den man leben und brennen möchte. Es kann keiner einem die Garantie geben, das alles funktioniert und wie am Schnürchen läuft, das ist klar. Aber ist das nicht auch das Leben ? Leben wir nicht eben weil wir alle Facetten von ihm erfahren wollen ? In diesen Facetten besteht unser Leben. Deshalb sage ich:

Habt den Mut Eure Träume zu träumen ! Visualisiert sie, gestaltet sie so bunt und lebhaft wie möglich. Setzt Euch Ziele und schenkt dem Traum Realität, denn er hat jedes potential dazu, real zu sein. Ich mache zur Zeit die Erfahrung, das dieser Weg ein wunderschöner ist. Er ist sehr intensiv und bringt vieles mit sich. Höhen wie Tiefen, Gedanken geprägt von Zweifeln, Sorgen und Ängsten. Lange Zeit hatte ich aus lauter Angst davor zu „versagen“ gar nicht ert daran gedacht, meinen Träumen aufmerksamkeit zu schenken. Diesen Gedanken formulierte ich auf Instagram und ich würde gerne einen Gedanken mit Euch teilen, den ein Mann, den ich sehr schätze, dazu hatte:

„Zu aller erst definiere für dich, was Versagen ist! Deine Persönlichkeit wächst und eben auch der Umgang mit Versagen. Darüber hinaus ist das Wort Versagen zu abwertend und negativ belastet. Nutze Bitte Feedback. Du erhältst für jede Aktion ein Feedback. Anhand des Feedbacks kannst du nun deine Prozesse verbessern oder mit der einen Tätigkeit aufhören weil sie dir wirklich nicht liegt! Es gibt kein VERSAGEN Laura, wir sind Schüler des Lebens und lernen immer dazu.“

Vor allem der letzte Satz hat sich stark in mir festgesetzt. Letzlich gibt es kein „Versagen“.  Es gibt Feedback, aber kein Versagen. Dieses Wort habe ich ein für alle Male aus meinem Wortschatz gestrichen. Wir sind Schüler des Lebens. Und das Leben schenkt uns Höhen und Tiefen, es schenkt uns Herausforderungen und ganz neue Aufgaben. Wir können immer davon ausgehen, dass und das Leben nur Herausforderungen schenkt, denen wir gewachsen sind.
Also frage Dich bitte selber, was könnte schlimmsten falls passieren, wenn du dem Klang Deines Herzens, wenn DU Deinen Träumen folgst ? Denk immer daran: Wir sind Schüler des Lebens. Wir sind da um zu lernen. Also habe den Mut und verwirkliche Dich ! Zeig der Welt Deine Einzigartigkeit ! Zeig der Welt, wer Du bist !

 

Sei herzlichst gedrückt von mir,

Deine Laura

Post A Comment.